In jedem Jahr findet Rückbesinnung auf die
schrecklichen Ereignisse am Abend des 23. Februar 1945 statt. Die
Politikverantwortlichen und Friedensorganisationen überschlagen sich
mit Bekenntnissen gegen den Krieg und vor allen Dingen gegen das Töten
von Zivilisten aus der Luft. Die Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg
lehrt jedoch, dass gerade die sog. westliche Welt das anonyme Töten aus
der Luft bevorzugt, wenn es um den kriegerischen Einsatz geht. Auch wenn
es keine deutschen Flugzeuge sind, die die tödliche Fracht abwerfen, so
ist Deutschland stets durch Nato und andere internationale Bündnisse
indirekt als großzügiger Finanzier beteiligt. Das ist umso
verwerflicher, weil sich alle maßgeblichen Parteien der deutschen
Nachkriegsgeschichte beteiligt und zugestimmt haben. Der vorläufige
Höhepunkt einer scheinheiligen Friedenspolitik ist die Bombardierung
Belgrads mit Zustimmung und Beteiligung der grünen Friedenspartei.
-> hier
So haftet dem Ganzen ein fader Geschmack an, wenn sich
Kriegstreiber hinter der Worthülse "Friedensmission"
verstecken. Die Republik wird weitere Friedensveranstaltungen erleben,
die von jenen getragen werden, die sich allzu gerne als Gutmenschen
präsentieren und trotzdem dabei sind, wenn andere Länder mit einem
Krieg überzogen werden...
Ehrlichkeit ist jenen Bürgern abzunehmen, die ohne
Wenn und Aber, ohne politisches Kalkül, den Krieg ablehnen.

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