Eine Seite gegen das Vergessen und gegen alle Kriegstreiber

Folge 11 - Minis anklicken!

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Zwischen Neuhausen und Lehningen stürzte ein Bomber ab...

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Menschen wie Bürgermeister Hermann Bogner sind die eigentlichen Helden eines Krieges, weil sie Leben retten und nicht vernichten.


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Im Flugverband mit tödlicher Last unterwegs... Die Bombe dabei, um anonym zu töten... Der Bomber im Detail...
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Der Lancaster-Bomber ist noch heute... ...ein zweifelhafter Star... ...auf Flugschauen.
19450223_angriff_pforzheim_bild_048.jpg (52957 Byte) <- Mit der Mickey-Mouse als Bombenbringer und dem Wegweiser am Bug nach Berlin, die Anzahl der Bombenabwürfe unterhalb der Pilotenkanzel mit gelben Symbolen aufgezeigt, war die Lancaster im zweiten Weltkrieg unterwegs. Ist Bombardieren so infantil, dass die Mickey-Mouse herhalten muss?  19450223_lancaster_007.jpg (144827 Byte)
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19450223_angriff_pforzheim_bild_045.jpg (61274 Byte) <- Zum Nachbau aus Plastik im Modellbaukasten. Wer genau hinsieht, der entdeckt im Hintergrund die Staumauer einer Talsperre. Durch die Bombardierung der Möhne- und Edertalsperre ertranken Menschen, die im Schlaf überrascht wurden. Vor diesem Hintergrund erscheint die Illustration der Verpackung mehr als fraglich, wenn nicht sogar zynisch...

Wer selbst einmal Bomber-Pilot spielen will, kann sich den Flugsimulator zulegen und auf dem Bildschirm den Blick auf das cockpit werfen... ->  

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Die Katastrophe von 1943

In der Nacht vom 16. zum 17. Mai 1943 wurde die Sperrmauer von englischen Fliegerbomben schwer beschädigt. Die Einheit der britischen Luftwaffe, die den Auftrag hatte, die Möhne- und Edertalsperre zu zerstören, startete mit 9 viermotorigen Lancaster Bombern. Jeder Bomber war mit nur einer Bombe ausgerüstet. Es waren sogenannte Rotations Wasserbomben, die ein Gewicht von 3.900 kg hatten. Bei diesen Bomben handelte es sich um Spezialbomben, die eigens für die Zerstörung der deutschen Talsperren konstruiert wurden. 

Eine besondere Vorrichtung erlaubte es, die Bomben in rotierende Bewegung zu versetzen. Sie sollten dann nach dem Abwurf leicht auf der Wasseroberfläche auftreffen, in Flugrichtung weiterspringen und unmittelbar vor der Sperrmauer absinken. 

Erst auf etwa 20m Tiefe (mit zunehmenden Wasserdruck) sollten sie detonieren. Schon beim Anflug nach Deutschland und den Angriff auf die Möhnetalsperre hatten die Angreifer 6 Maschinen verloren. Sie hatten also für die Zerstörung der Edertalsperre nur noch drei Bomben zur Verfügung. Gegen 01:00 Uhr nachts kreisten die englischen Flugzeuge über dem Waldecker Land. Ein Flugzeug warf zwischen den beiden Kraftwerken Phosphorbrandbomben ab, die sich schnell zu einem großen Feuermeer ausbreiteten. Eine ausgezeichnete Zielmarkierung für die nahenden Bomber. 

Die erste Bombe fällt auf die Mauerkrone, und richtet nur geringen Schaden an, die zweite verfehlt ihr Ziel noch mehr. Es war eine helle Mondnacht gegen 01:30 Uhr als die Sperrmauer von der dritten und letzten Bombe, von Leutnant Les Knight geworfen, getroffen wurde. Sie sprang nach vorn, sank in die Tiefe und riss ein riesiges Loch in einer Breite von 60 bis 70 Metern und einer Tiefe von 22 Metern in die Talsperre. 

Bis nach Fritzlar, Kassel und Hannover-Münden wälzte sich die Flutwelle. 47 (geschönte Zahl?) Personen fanden in der Flutwelle den Tod. Noch heute kann der aufmerksame Betrachter die Reparaturstellen durch eine unterschiedliche Färbung des verwandten Materials erkennen. Dam Buster wurde die 617. Staffel der Royal Air Force genannt. Sie besteht noch heute und trägt in ihren Wappen eine gebrochene Staumauer mit dem der Madame Pompadour zugeschriebenen Spruch: "Nach mir die Sintflut".


Auszug aus dem Text einer englischen Journalistin:

Im Mai 1943 brachen die Dämme der Eder- und Möhnetalsperre nach Bombardements zusammen. Vorher wurde es noch nicht einmal versucht, die hilflose Zivilbevölkerung in den flutbedrohten Tälern zu warnen. Das Ergebnis, wie der Sunday Express am 30. Mai 1943 festhielt: "Der Korrespondent von Reuters telegrafierte letzte Nacht, dass nach Aussagen verlässlicher Quellen, 70.000 Menschen durch die Dammbrüche ums Leben kamen."    

Davor hatte der News Chronicle am 19. Mai kommentiert:

"Westfalen ist bereits in einer Form bombardiert worden, wie man es sich außerhalb Deutschlands nicht vorstellen kann. Nicht einmal die missliche Situation unser bombengeschädigten Menschen hat das Ausmaß der Ruhr-Angriffe. Nun kommt ein neuer Terror hinzu. Die Verwüstung Tausender Häuser durch die Flut."  

Der nationale Nachrichtenbrief fügte am 24. Juni Einzelheiten hinzu:

"Die Explosion des Damms der Möhetalsperre war eine Katastrophe. Es begann mit einem schrillen Ton, der plötzlich überging in das Geräusch von schnell fließendem und gurgelndem Wasser. Das Wasser war überall in den Zonen der Ruhr und den Bergen, trieb alles mit sich. Viele historische Teile von Soest wurden ganz einfach weggeschwemmt. Das Wasser strömte in Bergwerke und viele Arbeiter wurden während der Nachtschicht von der eindringenden Flut überrascht. Viele von ihnen mussten ertrinken, weil der Weg heraus durch das Wasser verschlossen war. - Es war anschließend kein Trinkwasser mehr in vielen Gebieten vorhanden.       

Abteilungskommandeur, Guy Gibson, der den Damm der Möhetalsperre bombardierte, beschrieb den Moment des Abwurfs, als der Damm brach und das Wasser freigab: 

"Eine hohe schäumende Fontäne stieg hoch in die Luft auf ca. 350 Meter und der Damm brach. Ich schaute wieder zum Damm und zum Wasser. Es war ein Anblick, den ich keinem anderen Menschen wünsche, ihn nochmals zu sehen. Unten im Tal sahen wir rasende Autos vor der großen Flutwelle, die sie jagte und schneller war als sie es hofften, selbst zu sein. Ich sah ihre leuchtenden Scheinwerfer und ich sah wie sie das Wasser einfing, einer nach dem anderen. Dann wechselte das Scheinwerferlicht unter Wasser die Farbe von blau zu grün, von grün zu dunkelrot bis lautlos und schnell nur noch Wasser zu sehen war."    

"Die Flutwelle raste weiter, nahm alles mit, Viadukte, Eisenbahndämme, einfach alles, was sich ihr in den Weg stellte."

"Dann fühlte ich mich ein wenig verloren und nicht von dieser Welt, sitzend in meiner warmen Pilotenkanzel der Lancaster, beobachtend die mächtige Kraft, die wir freigesetzt hatten. Plötzlich fühlte ich mich glücklich, ich wusste, es war das Herz von Deutschlands Industrie, die Stelle von der so viel Unglück in die ganze Welt ausgegangen war ."

Was der Abteilungskommandeur nicht sah und wofür er offensichtlich nicht die menschliche Vorstellungskraft hatte, waren das das Leid und die Vernichtung, die er für Tausende schlafender Familien, jedes Haus ein behüteter Ort, gebracht hatte. Von einem Moment zu anderen wurde ihr Leben, das Ebenbild Gottes, ausgelöscht.  Gesamttext -> hier


Englischer Originaltext zum  Lancaster-Bomber (dt. Übersetzung kursiv): 

Avro Lancaster

Born out of the failure that was the Manchester, the Lancaster has become the one bomber most associated with the RAF night offensive over Germany.
Die Lancaster entstand aus einer Fehlkonstruktion, der Manchester. Sie wurde der Bomber, der am meisten in Verbindung gebracht wird mit den Nachtangriffen gegen Deutschland. 

When it became clear to Avro's Chief Designer, Roy Chadwick, in 1938 that the new Rolls Royce Vulture engines intended for the Manchester were suffering from a lack of development, the company set about revising the design to include an additional pair of engines, preferably the well-proven Merlin. As a matter of fact, so dire was the Manchester situation that the Ministry of Aircraft production seriously considered scrapping the production line at the Avro factory at Newton Heath in Manchester after its contract for 200 Manchesters had been completed, and switch to the rival Handley Page design, the Halifax. Fortunately, the plan never came to fruition and Avro was allowed to continue development of the Manchester III (the name Lancaster had not yet been chosen).
Als es dem Chefkonstrukteur, Roy Chadwick, von Avro bewusst wurde, dass die Geier-Motoren von Rolls Royce für die Manchester noch nicht ausgereift waren, ging das Unternehmen daran, die Konstruktion zu überprüfen und mit einem neuen Paar von Motoren, vorzugsweise den erprobten Merlin auszustatten. Tatsächlich war die Manchester-Situation so schlecht, dass das Ministerium für die Flugzeugproduktion die Produktionsaufgabe in Newton Heath in Manchester in Erwägung zog, sobald der Vertrag für 200 Maschinen erfüllt war. Es war der Wechsel zu Halifax geplant. Glücklicherweise kam der Plan nicht zur Ausführung. Avro war es erlaubt, die Weiterentwicklung zum Typ III. (Der Name Lancaster wurde bis dahin nicht gewechselt.)  

In September 1940, a contract was signed with Avro for two prototype aircraft, the first of which was to fly within four months. To do this, Avro was to use as many existing Manchester components as possible to reduce cost and the timescale. Within a month, Avro had had prepared the requisite technical drawings for the Lancaster and things progressed smoothly with the first flight being made on 9 January 1941. The first aircraft was very much a hybrid design, and a more representative aircraft followed in May 1941. The second prototype had larger tail fins, a new undercarriage and improved Merlin engines and the true potential of the aircraft could now be tested. Test flying continued throughout the summer and the first production Lancaster it was flown on the last day of October 1941.
Im September 1940 wurde ein Vertrag mit Avro unterzeichnet. Innerhalb von vier Monaten mussten zwei Maschinen flugfähig sein. Um den Vertrag zu erfüllen in Kosten und Zeit, musste Avro sämtliche vorhandenen Teile in Manchester einsetzen. Innerhalb eines Monats waren die Konstruktionszeichnungen fertig. Alles klappte ohne Zwischenfall und so konnte am 09.01.1941 der erste Flug unternommen werden. Das erste Flugzeug war noch eine Halbversion. Doch bereits im May 1941 flog die erste repräsentative Maschine. Dieses Flugzeug hatte vergrößerte Heckflügel, ein neues Fahrwerk und verbesserte Merlin motoren. Jetzt konnte das gesamte Potential des Flugzeugs getestet werden. Die Testflüge fanden nun laufend statt bis zum Sommer. Die erst Serienmaschine hob am 31.10.1941 ab. 

The first Lancaster squadron was No 44 (Rhodesia) Squadron, based at Waddington and commanded by Wing Commander RAB Learoyd VC and deliveries commenced on Christmas Eve 1941. Shortly after, No 97 Squadron traded in its Hampdens for Lancasters and both units commenced their operational work-up. By May 1942, No 44 Squadron was ready for operations and during the night of 10th/11th March 1942, a number of its aircraft took part in a raid on Essen.
Die erste Lancaster-Staffel war die 44. Rhodesia-Staffel mit Heimatflughafen Waddington. Kommandeur Learoyd übernahm den Befehl der Staffel am Heiligen Abend 1941. Kurz danach folgte die 97. Staffel in Hampdens. Beide Staffeln nahmen ihren Dienst auf. Im Mai 1942 war die 44. Staffel am Angriff auf Essen in der Nacht vom 10. auf den 11. Mai beteiligt.   

Barely a month later, Lancasters from both Nos 44 and 97 Squadrons, had carried out a daring, low-level daylight attack on the MAN diesel engine factory at Augsburg, deep in Germany. A number of diversionary raids in northern France partially failed to draw enemy fighters away from the Lancaster's route further south and as result four aircraft from the twelve involved were shot down before reaching the target. The remaining aircraft successfully attacked, with a number of direct hits being achieved, but three further aircraft failed to return. Only one aircraft of the six despatched from No 44 Squadron survived - that of Squadron Leader JD Nettleton, the squadron commander. For his leadership, Nettleton was awarded the Victoria Cross.
Schon einen Monat später flogen die 44. und 97. Stattel mit ihren Lancasters einen wagemutigen - fast schon in der Dunkelheit - Angriff gegen die Dieselmotorfabrik von MAN in Augsburg, tief im Herzen von Deutschland. Weitere Angriffe im Norden von Frankreich folgten. Es war nicht immer möglich, insbesondere etwas weiter südlich, den gegnerischen Jägern zu entgehen, so dass von 12 Lancastern 4 abgeschossen wurden,  noch bevor das Ziel erreicht war. Die verbleibenden Maschinen flogen einen erfolgreichen Angriff mit einer Anzahl von direkten Treffern. Weitere drei Maschinen kamen von diesem Angriff nicht mehr zurück. Nur eine Lancaster der 44. Staffel überstand diesen Auftrag. Der Befehlshaber - Nettleton - erhielt erhielt das Viktoria Kreuz.  

Throughout the remainder of 1942, the transition to Lancasters in Bomber Command was relatively slow, but the increase in the total tonnage of bombs in operations was increasing rapidly because of the ability of the Lancaster to carry bombs greater than the 4,000lb High Capacity (the only aircraft that could do so).
In der verbleibenden Zeit des Jahres 1942 ging die Modifikation der Lancaster in Bomber verhältnismäßig langsam voran, obwohl das mögliche Zuladungsgewicht an Bomben schnell gesteigert werden konnte. Die Lancaster konnte über 4000 lb (1 lb = 453,592 370 g) - transportieren. Kein anderes Flugzeug kam in dieser Hinsicht der Lancaster gleich. 

One of the new Lancaster squadrons, No 106, was frequently chosen to carry out a number of high-risk attacks. It's leader was Guy Penrose Gibson and early in 1943, Gibson was chosen to recruit the best Bomber Command pilots available to form a new, elite squadron in No 5 Group to perform one very daring attack. Gibson chose as many pilots as possible from his old squadron and made up the rest with many he had previously flown with who had since joined other squadrons.
Eine der neu gebildeten Lancaster-Staffeln, die 106. wurde immer dann ausgewählt, wenn Angriffe mit hohem Risiko geflogen werden mussten. Der Anführer war Guy Penrose Gibson. Anfang 1943 war Gibson aufgefordert für einen waghalsigen Angriff die besten Bomberpiloten in der Elite-Staffel Nr. 5 auszuwählen. Gibson wählte so viele Piloten wie möglich von seiner alten Staffel aus. Den Rest stellte er aus Piloten zusammen, mit denen er bereits geflogen war, die jedoch nun in anderen Staffeln ihren Dienst versahen.     

The new recruits were told to report to Scampton but given no clue as to why they had been picked and what lay ahead for them. In the weeks that followed, the crews were ordered to carry out as much low flying as possible and an identity for the new squadron chosen - No 617. Finally, in May 1943 the reason for the enormous amount of low-level flying was revealed to the crews - three dams in the heart of the Ruhr that would, it was believed, bring the industrial reason to a halt if they could be breached. More information will appear elsewhere in the site about No 617 Squadron's daring raid on the dams in May 1943, but suffice to say that no similar raid has ever been attempted since, and the success of the operation, despite the great bravery of the crews involved, failed to live up to expectations of the 'boffins' who had dreamt the plan up.
Die so rekrutierten mussten sich nach Scampton begeben. Es wurde jedoch Stillschweigen darüber bewahrt, welche Aufgabe vor Ihnen lag. In den folgenden Wochen wurden ständige Flüge mit niedrigster Flughöhe trainiert. Die Staffel erhielt die Nummer 617. Endlich, im Mai 1943 wurde den Besatzungen mitgeteilt, warum Niedrigfliegen angesagt war. Drei Dämme im Herzen des Ruhrgebiets sollten zerstört werden, um die Hälfte der Industrie lahm zu legen. Bis dahin hatte es keinen Angriff dieser Art gegeben. Trotz des mutigen Einsatzes der beteiligten Bomber-Besatzungen erfüllte der Angriff nicht die Erwartungen.  

No 617 Squadron was not disbanded, and remained as part of No 5 Group for the remainder of the war for highly-specialised attacks, culminating in the use of the incredible 22,000lb 'Tallboy' attacks on the ever-elusive Tirpitz (which was finally sunk in late-1944) and the destruction of a number of important bridges in Germany during the final months of World War II.
Die 617. Staffel blieb bei der fünften Gruppe für den Rest des Krieges für ganz besondere Angriffe. Unter anderem wurde 1944 die Tirpitz versenkt und eine Menge wichtiger Brücken in Deutschland zum Ende des Krieges zerstört. 

Elsewhere in Bomber Command, the Lancaster continued on more mundane duties (including minelaying). The Battles of the Hamburg, theRuhr and Berlin in 1943 and early 1944, the famous attack on the V1 establishment at Peenemünde in August 1943 were some of the high points of the Lancaster's service. At the other end of the scale, ovr 60 Lancasters alone were lost during the raid on Nuremberg in March 1944. Almost half of all Lancasters delivered during the war (3,345 out of 7,373) were lost on operations with the loss of over 21,000 crew members.
Anderswo war die Lancaster für ganz "profane" Aufgaben im Einsatz. Die Schlachten von Hamburg, im Ruhrgebiet und Berlin im Jahr 1943 und anfangs 1944, der berühmte Angriff auf die V1-Anlagen in Peenemünde im August 1943 waren herausragende Einsätze der Lancaster. Auf der anderen Seite brachte alleine der Angriff auf Nürnberg im März 1944 einen Verlust von 60 Lancastern.  Fast die Hälfte aller Lancaster, die während des Krieges ausgeliefert wurden, 3.345 von 7.373, kamen vom Einsatz nicht zurück. Über 21.000 Besatzungsmitglieder verloren ihr junges Leben!

The basic Lancaster, the B.I was such an excellent airframe, that few changes were made to improve it. The B.II was a Bristol Hercules-powered variant built to counter possible supply problems with the Merlins; the B.III was powered by improved Merlins and, along with the B.I, the standard mount of many Lancaster squadrons. The final version built in significant numbers was the Mark X which was built under licence in Canada.
Die Grundkonstruktion der Lancaster, die B.I war so genial, dass nur wenige Änderungen ausreichten, um das Flugzeug zu verbessern. Die B.II war mit Hercules-Motoren ausgestattet, um möglichen Lieferproblemen bei Merlin aus dem Wege zu gehen. Die B.III war mit verbesserten Merlin-Motoren ausgestattet und gemeinsam mit der B.I das Standardflugzeug vieler Lancaster-Staffeln. Die letzte Version wurde als Mark X in großen Stückzahlen in Lizenz in Kanada gebaut. 

Of those 7,000+ aircraft built, only two airworthy examples exist as a tribute to the many thousands who lost their lives in Bomber Command; one with the RAF's Battle of Britain Memorial Flight and the second based in Canada.
Von diesen mehr als 7.000 gebauten Maschinen existieren nur noch zwei flugtaugliche Exemplare zur Ehre der vielen Tausend, die ihr Leben im Dienste des Bomber-Kommandos lassen mussten. Eine Maschine ist beim Erinnerungsflug der RAF zu sehen, während der andere Bomber in Kanada stationiert ist.  


Leiche eines abgestürzten Piloten 

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