Er ist beerdigt auf dem Leopold Soldatenfriedhof bei Limburg in
Belgien.
Englischer Originaltext:
367 Lancasters and 13 Mosquitos of Nos 1, 6 and 8 Groups and a Film
Unit Lancaster carried out the first, and only, area-bombing raid of the
war on Pforzheim. 10 Lancasters were lost and 2 more crashed in France.
The marking and bombing, from only 8,000 ft, were particularly accurate
and damage of a most severe nature was inflicted on Pforzheim. 1,825
tons of bombs were it dropped in 22 minutes. The post-war British
Bombing Survey Unit estimated that 83 per cent of the town's built-up
area was destroyed, probably the greatest proportion in one raid during
the war.
Bomber Command's last Victoria Cross of the war was won on this night.
The Master Bomber was Captain Edwin Swales, DFC, a South African serving
with No 582 Squadron. His Lancaster was twice attacked over the target
by a German fighter. Captain Swales could not hear the evasion
directions given by his gunners because he was broadcasting his own
instructions to the Main Force. 2 engines and the rear turret of the
Lancaster were put out of action. Captain Swales continued to control
the bombing until the end of the raid and must take some credit for the
accuracy of the attack. He set out on the return flight but encountered
turbulent cloud and ordered his crew to bale out. This they all did
successfully but Captain Swales had no opportunity to leave the aircraft
and was killed when it crashed. He is buried at the Leopold War Cemetery
at Limburg in Belgium. -> hier

Sonderbrief mit Originalunterschrift eines Veteranen zur Erinnerung an Edwin
Swales (Minis anklicken)
Edwin Swales ist insbesondere in seiner Heimat -
Südafrika - ein Held. Nach ihm sind Straßen und Plätze benannt.
Auszug aus einer Internetseite für Edwin Swales (wahrscheinlich
gestaltet von einem Familienmitglied)
…in der Nacht des 23. auf den 24. Februar 1945 - es war sein 43.
Flugeinsatz - war Swales ausgewählt, für den Führungsbomber zu
übernehmen für einen konzentrierten Angriff auf Pforzheim bei Karlsruhe
in Deutschland. Die Lancaster PB538, 60-M, war mit einem hochgeheimen
Navigationssystem ausgestattet. Swales kannte seine Aufgabe, denn er
hatte bereits gesehen, wie sein bester Freund und ebenfalls
Führungsbomberpilot, Geschwaderführer, Robert Palmer, über Köln
abgeschossen wurde und mit brennendem Bomber abstürzte. Palmer erhielt
nach seinem Tode postum das Victoria Kreuz. Swales Bomber startete 5
Minuten vor den anderen Bombern aber war nicht früher am Ziel, da er
unterwegs von zwei Messerschmitt Bf110 angegriffen wurde, deren
Geschosse einen Motor zerstörten und die Treibstofftanks
durchlöcherten. Der Bomber setzte seinen Einsatz trotzdem fort. Aufs
Neue wurde er getroffen, so dass ein zweiter Motor ausfiel.
Fast verteidigungslos blieb er im Zielgebiet, um seine Befehle zu
geben bis er mit Genugtuung feststellen konnte, dass der Zweck des
Angriffs erfüllt war. Er war bestrebt zu vermeiden, dass Mitglieder
seiner Mannschaft in Gefangenschaft gingen. Mit dem schwer beschädigten
Bomber trat er den Rückflug an. Seine langsam fliegende Lancaster
verlor ständig an Höhe. Er hatte bereits zweimal eine Notlandung ohne
persönlichen Schaden gemeistert und dachte wohl, dass er dieses Mal
wieder erfolgreich eine weitere Notlandung durchführen könnte. Aber
die Instrumente für den Blindflug waren ausgefallen. Er befahl der Crew
den Absprung mit Fallschirm. Swales steuerte den Bomber weiterhin, um
seinen Crew-Mitgliedern beste Voraussetzungen für den Absprung zu
schaffen. Als letztes Crew-Mitglied sprang sein Freund, Dudley Archer,
ab.
Der Bomber verfing sich in zwei Überlandleitungen und explodierte.
Die Wrackteile waren auf einem Feld nahe dem Dorf Chappell-aux-Bois am
Stadtrand von Valenciennes zerstreut. Am folgenden Morgen kam die Crew
zur Absturzstelle. Im verformten Cockpit fanden sie die Leiche ihres
Freundes und Hauptmanns. Seine Hände umklammerten noch immer den
Steuerknüppel. Er hatte seine Aufgabe bis zu einem Moment erfüllt als
es für ihn nicht mehr möglich war, sich selbst zu retten. Dafür
rettete er seine Mannschaft.
Fünf Monate später wäre er dreißig Jahre alt geworden. Für seine
selbstlose und aufopfernde Tat, mit der er die Leben seiner Mannschaft
rettete, erhielt Edwin Swales postum das Victoria Kreuz am 24. April
1945. Er ist der einzige Südafrikaner, dem in der Royal Air Force diese
höchste Ehrung zuteil wurde. Luftmarschal Sir Arthur Harris sandte ein
Telegramm unmittelbar nach der Verleihung an die Mutter mit folgendem
Wortlaut:
Ihre Majestät und König verleiht Ihrem Sohn Edwin gnädig und mit
Gefallen das Victoria Kreuz. Bei jeder Gelegenheit bewies Ihr Sohn, dass
er ein engagierter Kämpfer und für seine Crew immer ein tapferer und
entschlossener Hauptmann war. Er erfüllte seinen letzten Kampfauftrag
in überlegter Art und mit Mut. Die ihm zugeteilte wichtige Aufgabe
konnte er erfüllen obwohl sein Flugzeug beschädigt wurde. Danach
galten seine Gedanken nur noch der Sicherheit der ihm anvertrauten
Mannschaft. Für die Rettung seiner Crew setzte er sein eigenes Leben
ein. Seine Einstellung zur Pflicht, seine Opferbereitschaft für andere
ohne Rücksicht auf die eigene Sicherheit wird uns immer ein Beispiel
und Vorbild sein. Ich sende Ihnen mein herzliches Mitgefühl im
Angesicht des Verlustes eines tapferen Sohnes und vertraue darauf, dass
diese höchste Auszeichnung, welche heldenhaft verdient ist, Ihnen dabei
helfen wird, Ihren großen Schmerz zu ertragen. -> hier
Aus einer Internetseite -> hier
Marauders Over Pforzheim - 1944
Pforzheim, located in southwest Germany, was a vital rail junction,
shown here being bombed by the Martin B-26 Marauder. Late
in the war it was hit by the RAF, who created a firestorm which
destroyed the town.
Marauders (Plünderer) über Pforzheim - 1994
Pforzheim liegt im Südwesten von Deutschland. Es war ein wichtiger
Eisenbahnknotenpunkt. Hier wird gezeigt, wie die Martin B-26 Marauder
diese Stadt bombardiert. Später im Kriege wurde die Stadt von der RAF
heimgesucht. Die RAF entfachte einen Feuerssturm und zerstörte die
Stadt.